Do 29.09.1938, Brief von Walter an Anneliese: “Hoffen wir, daß die heutigen Verhandlungen in München den ersehnten Erfolg zeitigen“

eingestellt von am 29. September 2015 |

Iserlohn, den 29.9.38.

Meine ganz liebe Anneliese!

Für deine beiden Briefe danke ich dir recht herzlich. Gestern habe ich bis 1 Uhr nachts an den Charakteristiken gesessen und haben nun alle Prädikate eingetragen und die Charakteristiken den Klassenleitern übergeben. Heute morgen habe ich von der Stadt Unna die Aufforderung erhalten, mein Zeugnis über die wissenschaftliche Prüfung vorzulegen. Ich bin nun nach Iserlohn gefahren, um es zu holen.

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So 20.03.1938, Brief von Walter an den Assessorenbetreuer: „Für Ihre Bemühungen sage ich Ihnen im voraus meinen verbindlichsten Dank“

eingestellt von am 20. März 2015 |

Iserlohn, den 20. März 1938.

Sehr geehrter Herr Studienrat!

In einer eiligen Angelegenheit wende ich mich an Sie, den Betreuer der Assessoren, und zwar im Einvernehmen mit meinem Direktor unmittelbar, um den langen Dienstweg zu vermeiden.

1.) Wahrscheinlich werde ich in diesen Tagen in Altena zum Studienrat gewählt, würde aber lieber Studienrat in Iserlohn werden. Die Stadt will mich aber nicht wählen, weil der Bürgermeister glaubt, die Stadt spare, wenn sie Oberschullehrer (Assessoren) anstelle oder ständig Assessoren beschäftige. Es handelt sich hauptsächlich um Turnunterricht. Hier müssen 60 Turnstunden gegeben werden. Da die Stadt keinen Assessor für eine Oberschullehrerstelle finden kann, müsste sie dauernd 2 Turnassessoren beschäftigen. An der Anstalt kommen Ostern auf 14 Festangestellte 4 Assessoren, vom 1. Oktober an auf 15 Festangestellte 5 Assessoren. Besteht die Möglichkeit, dass von seiten des Herrn Oberpräsidenten auf die Stadt ein Druck ausgeübt wird, einen Studienrat anzustellen oder ihr wenigstens bedeutet würde, dass ihr gegebenenfalls durch Überweisung von alten Assessoren grössere Kosten erwachsen können als durch Anstellung eines jungen Assessors?

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Do 17.02.1938, Entwurf eines Brief von Walter an die Städtische Schulverwaltung Halle (Saale): “Für umgehende Nachricht wäre ich Ihnen sehr dankbar“

eingestellt von am 17. Februar 2015 |

Iserlohn, den 17.2.38.

Unter Bezugnahme auf meine Bewerbung um die Stelle eines Studienvertreters an einer ver… bitte ich höflich, mir teile ich Ihnen mit, daß mir für mich die Aussicht besteht, an in einer benachbarten Stadt als Studienrat Ostern 1938 als Stud.rat angestellt zu werden. Da ich mich in der nächsten Woche lieber in Halle a mir Halle jedoch das Leben in Halle mehr zusagen würde, bitte ich höflich um Mitteilung, ob ich auf Anstellung in Halle rechnen kann.

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Do 03.02.1938, Abschrift von drei Anzeigen aus der Schwartzschen Vakanzenzeitung: „Strausberg ist Vorort von Berlin, in landschaftlich bevorzugter Lage“

eingestellt von am 3. Februar 2015 |

Maschinenschriftliche Abschrift, wohl von Anneliese für Walter erstellt. Diverse Schreibfehler unverändert übernommen.

Schwartzsche Vakanzenzeitung Verlag und Buchdruckerei Otto Schwartz & Co
Berlin S.42, Brandenburger Str. No. 21.

No. 5 den 3. Februar 1938.

An der hiesigen Koppernikusschule (Oberschule für Knaben) sidn ab 1. April 1938 zu besetzen:
1 Studienratsstelle mit der Lehrbefähigung für Leibesübungen, andere Fächer beliebig.
Bewerbungen mit Lichtbild, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Nachweis der arischen Abstammung usw. werden umgehend erbeten.
Alleinstein, Im Januar 1938.

Der Oberbürgermeister.

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Di 01.02.1938, Beglaubigte Abschriften von drei Zeugnissen Walters aus den Jahren 1926, 1930 und 1932

eingestellt von am 1. Februar 2015 |

1. Blatt:
Abschrift.
Verbandszeugnis

Herr Walter Galka,
aus Bochum,
Vorbildung: Oberrealschul-Abiturient,
hat die Prüfung in folgenden Fächern bestanden:
I. Teil. (Vor dem Übergang zum Org. Praktikum abzulegen)

Prüfungsgegenstand  Examinator  Hochschule Datum Art der Prüfung
Praktische Prüfung  10.3.1926
Anorganische Chemie  Hantzsch Universität 12.5.1926 V.
Analytische Chemie Leipzig 12.5.1926
Organische Chemie 1.6.26
(Grundzüge)

gezeichnet: A. Hantzsch

Siegel: Der Direktor der Oberschule für Jungen Iserlohn
Iserlohn, 1.2.38.
Für die Richtigkeit der Abschrift:
Dr. Müller, Oberstudiendirektor.

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Mo 31.01.1938, Brief von Walter an die Städtische Schulverwaltung Halle (Saale): “Die in den beiden Ahnentafeln gemachten Angaben kann ich durch Urkunden belegen“

eingestellt von am 31. Januar 2015 |

Iserlohn, den 31. Januar 1938.
Bewerbung des Studienassessors Walter Galka um die Planstelle eines Studienrats an den städtischen Oberschulen für Jungen und Mädchen in Halle (Saale).

An die
Städtische Schulverwaltung
Halle (Saale).

Unter Bezugnahme auf Ihre Ausschreibung in der Schwartzschen Vakanzen-Zeitung erlaube ich mir, mich um eine der zu besetzenden Studienratsstellen an den städtischen Oberschulen für Jungen und Mädchen in Halle zu bewerben.

Die von Ihnen gewünschten Unterlagen – Lebenslauf, 5 beglaubigte Zeugnisabschriften, Lichtbild und 2 Ahnentafeln – füge ich als Anlagen bei.

Die in den beiden Ahnentafeln gemachten Angaben kann ich durch Urkunden belegen. Auf Wunsch werde ich Ihnen gern innerhalb eines Tages einen beglaubigten Ahnenpass nachliefern.

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