Mi 06.02.1935, Rechnung für eine Schreibmaschine für Anneliese: „Gummiwalzen, Typen, Farbbänder, Farbbandspulen sind von der Gewähr ausgeschlossen“

eingestellt von am 6. Februar 2012 |

350206m500
für Fräulein Merten,
Berlin, Lothringerstrasse 44/45

Erfüllungsort Berlin-Mitte

Wir glauben in Ihrem Sinne zu handeln, wenn wir den Rechnungsbetrag, falls derselbe nicht innerhalb 8 Tagen eingegangen ist, per Nachnahme einziehen

1 „Deutsche Underwood“ Schreibmaschine
Nr. 17031 Vorführungsmaschine
zum Preise von Mk 150.–

Anzahlung von Mk 20.– erhalten
Rest zahlbar Mk 130,– bei Lieferung

Betrag dankend erhalten
Stempel:
Registrier-Kassen-Gesellschaft
Manthey & Sohn
Unterschrift:
Paul Manthey

Garantie-Schein
Die Dtsch. Underwood Schreibmaschine Nr. 17031
wurde an Fräulein Merten, Berlin, Lothringerstr. 44/45 geliefert. Sollte die obige Maschine innerhalb eines halben Jahres bei ordnungsgemässem Gebrauch Störungen aufweisen, so halten wir uns für verpflichtet, dieselbe kostenlos zu reparieren, falls sie nicht auf Transportschäden oder natürliche Abnutzung zurückzuführen sind. Sonstige Ansprüche des Käufers sind ausgeschlossen. Die Kosten für die Hin- und Zurücksendung der Maschine oder der Teile hat der Käufer zu tragen. Die Gewähr gilt nur für den oben genannten Käufer. Sie erlischt, wenn Arbeiten an der Maschine ohne unsere Genehmigung von anderer Seite vorgenommen werden. Gummiwalzen, Typen, Farbbänder, Farbbandspulen sind von der Gewähr ausgeschlossen.

Berlin W.8, den 6. Februar 1935
Flora A 2 –1365

Registrier Kassen Gesellschaft
Manthey & Sohn
Berlin W.8, Friedrichstr. 78

veröffentlicht am 6. Februar 2012 um 11.00 Uhr
in Kategorie: Andere

Ein Kommentar »

  1. Vielen Dank für diese interessante Information, die für mich wichtige Hinweise zu diesem Schreibmaschinenmodell liefert.

    Comment by Georg — 7. Oktober 2012 @ 22:09

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