Geschichte (nicht nur) einer Familie
77jahre

April 2009

Sa 30.04.1932, Brief von R. D. Andrade-Thompson an Anneliese: “you would be treated as a member of the family”

Scalby 78
Ramsdale
Newby
N Scarborough

30.IV.32

Dear Madam,

I am writing in answer to your advertisement in “The Lady“.

I am requiring an educated girl to help look after my two little girls aged 4 ¾ and 3 years. My husband is a doctor (of medicine) and we live 3 miles from Scarborough.

If you came here, you would be treated as a member of the family and only given light household duties, as I keep a maid.

You would receive plenty of leisure – There are of course facilities for tennis, bathing, dancing etc.
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Mi 27.04.1932, Brief von Anneliese an Walter: “Ich habe das Empfinden, daß wir allerhand lernen werden.”

Poststempel: 22-23 Uhr

Schwelm, den 27. IV. 1932.

Mein lieber Junge!

Zunächst einmal meinen herzl. Glückwunsch zur Eröffnung Eures Silentiums. Ich habe mich sehr gefreut, daß sich – selbst sofort nach Schulbeginn – einige Schüler resp. deren Eltern entschlossen haben, von Eurer Einrichtung Gebrauch zu machen. Nun möchte ich Euch von Herzen wünschen, daß die Zahl der Teilnehmer immer mehr ansteigt; in größerem Umfange wird das ja wohl nach den Herbst- und Weihnachtsferien der Fall sein. Habt Ihr schon etwas von Münster gehört? Und was machen die Abendkurse? [Weiterlesen →]

27. April 2009   Noch keine Kommentare

*Sa 16.04.1932, Fotos von Anneliese und Walter

Die Bilder stammen aus dem April 1932. Im Brief vom 12. April erwähnt Anneliese einen geplanten Besuch Walters in Schwelm “am Samstag”, also am 16. April. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Bilder von diesem Besuch stammen.

(Zum Vergrößern erst auf die Bilder, dann auf die Lupe über dem Bild klicken!)

16. April 1932
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Di 12.04.1932, Brief von Anneliese an Walter: “Ich wünsche Euch schon heute recht guten Erfolg”

Poststempel: 22-23 Uhr

Schwelm, den 12. 4. 1932.

Mein lieber Junge!

Über Deinen lb. Brief habe ich mich recht gefreut; ich danke Dir herzlich dafür. Daß Du nun am Samstag kommen willst, ist ein schrecklich nett von Dir! Ich werde Dich pünktlich und hocherfreut am Bahnhof “in Empfang nehmen”. Ich habe Dich nun heute zum Schlafen bei Ibings angemeldet. Nun werde ich ja wohl durch diese Handlungsweise Frau Muckis Zorn auf mich laden, da müssen wir uns einmal überlegen, wie ich ihr Dein Hiergewesensein schonend beibringen kann. [Weiterlesen →]

12. April 2009   1 Kommentar

Mo 04.04.1932, Brief von Anneliese an Walter: “ich muß damit zufrieden sein und darf mich nicht ängstigen”

Poststempel: 17-18 Uhr

Schwelm, den 4. April 1932.

Mein lieber Junge!

Deinen lb. Brief sowie die Postkarte habe ich Sonntag morgen bekommen und danke Dir herzl. dafür. Inzwischen hast Du ja wohl auch meinen Gruß vom Freitag (die weiblichen Referendare muß ich auf Kosten des 1. April bedauernd zurücknehmen) erhalten und bist hoffentlich über mein Befinden außer Sorge. Augenblicklich habe ich zwar einen recht tüchtigen Schnupfen, der mir das Leben für einige Tage weniger schön erscheinen lässt, doch dürfte das Übel wohl bald behoben sein. [Weiterlesen →]

4. April 2009   Noch keine Kommentare

Fr 01.04.1932, Brief von Anneliese an Walter: “so wird’s wohl etwas stiller um mich werden”

Poststempel: 02.04., 7-8 Uhr

Schwelm, den 1. April 1932.

Mein lieber Junge!

Zunächst meinen herzl. Dank für Deinen lb. Ostergruß. Wir haben bei dem schönen Wetter tüchtig Spaziergänge an den Festtagen gemacht. Augenblicklich ist nun Schneiderei-Hochbetrieb bei uns, da gibt’s alle Hände voll zu tun. Nun, ich denke, Du wirst demnächst einmal Dein Ge- oder Missfallen persönlich äußern. Es macht doch viel Freude, wenn nach solch zahlreichen Anproben und so manchem Stich etwas Tragbares zustande kommt.
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1. April 2009   1 Kommentar