Juni 2008
Di 23.06.1931, Brief von Anneliese an Walter: “Der Morgen gehört uns dann ganz alleine”
Poststempel: Schwelm, 19-20 Uhr.
Schwelm, den 23. 6. 1931.
Mein lieber Walter!
Gerade ist mein Schneiderunterricht, den ich bei Mutter bekommen habe, zu Ende und da will ich Dir erst einmal recht schön für Deinen lb. Brief danken. Nachm. habe ich wieder “Dienst”, dann muss ich mit Vater spazieren gehen. Dann werde ich einmal an Dich denken, wie Du in netter Gesellschaft hoffentlich einige frohe Stunden verleben wirst. Du sollst Dich aber ruhig fleißig im Tanzen üben, denn das ist doch eine nette Abwechslung nach all der reichlichen Arbeit und Du könntest sonst auch aus der Übung kommen für Sonntag, denn ich habe solch schöne neue Schallplatte. [Weiterlesen →]
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Sa 20.06.1931, Brief von Walter an Anneliese: “Ich denke morgens, mittags und abends an Dich”
Bochum, d. 20. Juni 31.
Mein liebes Kind!
Hab recht vielen Dank für Deinen [sic] beiden netten Briefe, die mir wirklich Freude und gute Stimmung gebracht haben. Die Probelektion ist ganz gut verlaufen. Zensur 3+. Ich bin auch zufrieden damit. Bis zur nächsten hat es noch etwas Zeit. Das Protokoll für die Allgemeine Sitzung ist schon fertig. Als nächste Arbeiten kommen jetzt ein Referat in Chemie und 2 in Turnen. Nebenbei läuft die Unterrichtsvorbereitung. [Weiterlesen →]
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