Geschichte (nicht nur) einer Familie

77jahre

1935: Annelieses Kalender

1. Januar 2012   1 Kommentar

Mo 26.11.1934, Entwurf einer Bewerbung mit Lebenslauf von Walter Galka: Nur unter den größten Anstrengungen war es meinen Eltern möglich, meinem Bruder und mir eine höhere Schulbildung angedeihen zu lassen

Es sind zwei Entwürfe dieser Bewerbung vorhanden, beide mit ausführlichen Redigierungen. Hier wird zuerst der ausführlichere Vorentwurf, dann der gestraffte spätere Entwurf wiedergegeben. In der Vorlage gestrichene Passagen sind mit geschweiften Klammern, kürzere Streichungen durch Durchstreichen kenntlich gemacht.

Der Vorentwurf:

Meine Eltern sind seit 1900 in Bochum ansässig. Ich selbst bin in Bochum zur Schule gegangen, bis ich als Unterprimaner wegen der Unruhen durch die Franzosen nach Berlin-Lichterfelde ging, wo ich Ostern 1924 die Reifeprüfung bestand. Anschließend studierte ich Math.[ematik], Naturw.[issenschaften] und Leibsü.[bungen] an den Universitäten Leipzig u. Halle, und bestand Ostern 1930. Das Staatsexamen des 1. Ref. legte ich am Realygmn. in Schwelm, das 2. am hiesigen Ref.[orm]r.[eal]g.[ymnasium] ab. Ostern 1932 best. ich das Assesorex.[amen] und bin seit dieser Zeit der letztgenannten Anstalt zur unentgeltlichen Besch.[äftigung] zugewiesen. Inzwischen hatte ich für 5 Monate eine volle Vertretung in Datteln und für 10 Monate eine stundenweise (5 1/2 W.[ochen]st[unden]) Beschäftigung am hiesigen Freiherr vom Stein-Oberlyceum. [Weiterlesen →]

26. November 2011   Noch keine Kommentare

Do 15.11.1934, Postkarte von Anneliese an Walters Mutter Ida: “Wie geht es Dir? Hoffentlich einigermaßen”

341115m
Berlin. Spreepartie mit Nationalgalerie und Zirkus Busch.
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15. November 2011   Noch keine Kommentare

Mo 01.10.34: Nachweis der arischen Abstammung von Paul und Lolly Merten

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Paul Merten, Seite 1

Paul Merten, Seite 1


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1. Oktober 2011   Noch keine Kommentare

Mi 26.09.1934, Postkarte von Anneliese an Walter: “best wishes for luck”

Poststempel: Berlin, 26.9.34, 20
340926_m

Berlin, Shellhaus
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26. September 2011   Noch keine Kommentare

Di 25.09.1934, Abschrift des Trauscheins von Christian Witte und Dorothee Heidelmann

Auszug aus dem Aufgebots- und Trauungsbuche
der evang.-luth. Parochie St. Aegidii, H
Jahrgang 1868, Pag 153.

Laufende Nummer: 19.

Des Bräutigams voller Namen, Stand und Wohnort: Witte, Christian Wilhelm, unverheiratet, Bürger und Schuhmacher, Hannover.
Des Bräutigams Geburtstag und -Ort: 29. April 1837, Holle.
Des Bräutigams Eltern nach Namen und Stand: Kothsaß Karl Witte und dessen Ehefrau Johanne geborene Struhs.
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25. September 2011   Noch keine Kommentare