Mi 18.05.1938, Postkarte von Anneliese an Walter: „gleich die Atteste abgegeben“

eingestellt von am 18. Mai 2015 |

Poststempel: Iserlohn 19.5.38-18
19380519m800
Wuppertal-Elberfeld. Schwebebahn in der Sonnborner Straße
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Do 03.02.1938, Abschrift von drei Anzeigen aus der Schwartzschen Vakanzenzeitung: „Strausberg ist Vorort von Berlin, in landschaftlich bevorzugter Lage“

eingestellt von am 3. Februar 2015 |

Maschinenschriftliche Abschrift, wohl von Anneliese für Walter erstellt. Diverse Schreibfehler unverändert übernommen.

Schwartzsche Vakanzenzeitung Verlag und Buchdruckerei Otto Schwartz & Co
Berlin S.42, Brandenburger Str. No. 21.

No. 5 den 3. Februar 1938.

An der hiesigen Koppernikusschule (Oberschule für Knaben) sidn ab 1. April 1938 zu besetzen:
1 Studienratsstelle mit der Lehrbefähigung für Leibesübungen, andere Fächer beliebig.
Bewerbungen mit Lichtbild, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Nachweis der arischen Abstammung usw. werden umgehend erbeten.
Alleinstein, Im Januar 1938.

Der Oberbürgermeister.

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Di 01.02.1938, Beglaubigte Abschriften von drei Zeugnissen Walters aus den Jahren 1926, 1930 und 1932

eingestellt von am 1. Februar 2015 |

1. Blatt:
Abschrift.
Verbandszeugnis

Herr Walter Galka,
aus Bochum,
Vorbildung: Oberrealschul-Abiturient,
hat die Prüfung in folgenden Fächern bestanden:
I. Teil. (Vor dem Übergang zum Org. Praktikum abzulegen)

Prüfungsgegenstand  Examinator  Hochschule Datum Art der Prüfung
Praktische Prüfung  10.3.1926
Anorganische Chemie  Hantzsch Universität 12.5.1926 V.
Analytische Chemie Leipzig 12.5.1926
Organische Chemie 1.6.26
(Grundzüge)

gezeichnet: A. Hantzsch

Siegel: Der Direktor der Oberschule für Jungen Iserlohn
Iserlohn, 1.2.38.
Für die Richtigkeit der Abschrift:
Dr. Müller, Oberstudiendirektor.

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Mo 31.01.1938, Brief von Walter an die Städtische Schulverwaltung Halle (Saale): “Die in den beiden Ahnentafeln gemachten Angaben kann ich durch Urkunden belegen“

eingestellt von am 31. Januar 2015 |

Iserlohn, den 31. Januar 1938.
Bewerbung des Studienassessors Walter Galka um die Planstelle eines Studienrats an den städtischen Oberschulen für Jungen und Mädchen in Halle (Saale).

An die
Städtische Schulverwaltung
Halle (Saale).

Unter Bezugnahme auf Ihre Ausschreibung in der Schwartzschen Vakanzen-Zeitung erlaube ich mir, mich um eine der zu besetzenden Studienratsstellen an den städtischen Oberschulen für Jungen und Mädchen in Halle zu bewerben.

Die von Ihnen gewünschten Unterlagen – Lebenslauf, 5 beglaubigte Zeugnisabschriften, Lichtbild und 2 Ahnentafeln – füge ich als Anlagen bei.

Die in den beiden Ahnentafeln gemachten Angaben kann ich durch Urkunden belegen. Auf Wunsch werde ich Ihnen gern innerhalb eines Tages einen beglaubigten Ahnenpass nachliefern.

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Mo 24.01.1938, Brief von Michel und Hans an Hans‘ Mutter: “wollt Ihr den Sorgen des Hausbesitzers aus dem Wege gehen und lieber eine bequeme Mietwohnung nehmen?“

eingestellt von am 24. Januar 2015 |

Frankfurt/Main
24. Jan. 38

Liebe Mutter!

Zu Deinem Geburtstage wünschen wir Dir von Herzen viel Schönes und Gutes, vor allem ein gesundes neues Lebensjahr mit deinem Liebsten – und eine ganz herrliche Italienreise mit heiter Sonnenschein! Unser Ingechen läßt „Hei die da“ sagen, das gedeutet sicher etwas ganz Besonderes für ihre liebe Oma. Und dann kommt noch etwas Besonders von unserem Schätzlein: Der erste Zahn ist da! Das war am Sonntag eine Freude! Fast hätten wir die Ankunft garnicht bemerkt, – ich spielte mit dem Kind, und als es lachte, sah ich zufällig etwas kleines Weißes im Unterkiefer: Den Zahn! Das war eine Freude, unbeschreiblich – ohne alle Schwierigkeiten war er urplötzlich da. Frau Dietrich konnte nicht fassen, daß ich es morgens beim Stillen nicht gemerkt hatte, aber ich spüre dieses winzige Zähnlein auch jetzt nicht, wo ich doch weiß, wo es sitzt.

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Mo 24.01.1938, Brief von Anneliese an ihre Mutter: “hoffentlich wird Dir dieses nützliche Gerät bald unentbehrlich sein“

eingestellt von am 24. Januar 2015 |

Liebe Mutti!

Dieses Mal soll unser Glückwunschpäckchen rechtzeitig in Berlin sein und deshalb schreiben wir schon heute.

Zum 27. I. wünsche ich Dir recht viel Glück, einen Mann mit viel Zeit zum Feiern, liebe Geburtstagsgäste, viele schöne Geschenke und lachenden Sonnenschein! Für das kommende Lebensjahr – das ja durch die bevorstehenden großen Ereignisse einigermaßen aus der Reihe tanzen wird – wünsche ich vor allem gute Gesundheit und Lebensfreude, gutes Wetter und viel Freude in Italien und ab August noch viele Sonnentage, damit Vater und Du die Freiheit recht genießen könnt.

Leider kann ich nicht persönlich zum Gratulieren erscheinen, muss dies mal wieder schriftlich machen. Nun habe ich mir recht den Kopf zerbrochen, was Dir wohl Freude machen könnte. Eigentlich hast Du ja schon alles; es ist sehr schwer, so „kompletten Frauen“ eine Freude zu machen. Walter und ich kamen dann aber überein, dass Du wohl jetzt an Briefpapier einigen Bedarf haben dürftest und da habe ich – im größten Geschäft am Platze – versucht, etwas Nettes zu erstehen. Dass es in solch blöden Karton gepackt worden ist, stört Dich hoffentlich nicht, man kann es ja offen hinstellen. Der „Küchenmeister“ wird Dir ein alter Bekannter sein – hoffentlich wird Dir dieses nützliche Gerät bald unentbehrlich sein! Also, mag alles gefallen!

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