Do 03.02.1938, Abschrift von drei Anzeigen aus der Schwartzschen Vakanzenzeitung: „Strausberg ist Vorort von Berlin, in landschaftlich bevorzugter Lage“

eingestellt von am 3. Februar 2015 |

Maschinenschriftliche Abschrift, wohl von Anneliese für Walter erstellt. Diverse Schreibfehler unverändert übernommen.

Schwartzsche Vakanzenzeitung Verlag und Buchdruckerei Otto Schwartz & Co
Berlin S.42, Brandenburger Str. No. 21.

No. 5 den 3. Februar 1938.

An der hiesigen Koppernikusschule (Oberschule für Knaben) sidn ab 1. April 1938 zu besetzen:
1 Studienratsstelle mit der Lehrbefähigung für Leibesübungen, andere Fächer beliebig.
Bewerbungen mit Lichtbild, Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Nachweis der arischen Abstammung usw. werden umgehend erbeten.
Alleinstein, Im Januar 1938.

Der Oberbürgermeister.

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Di 01.02.1938, Beglaubigte Abschriften von drei Zeugnissen Walters aus den Jahren 1926, 1930 und 1932

eingestellt von am 1. Februar 2015 |

1. Blatt:
Abschrift.
Verbandszeugnis

Herr Walter Galka,
aus Bochum,
Vorbildung: Oberrealschul-Abiturient,
hat die Prüfung in folgenden Fächern bestanden:
I. Teil. (Vor dem Übergang zum Org. Praktikum abzulegen)

Prüfungsgegenstand  Examinator  Hochschule Datum Art der Prüfung
Praktische Prüfung  10.3.1926
Anorganische Chemie  Hantzsch Universität 12.5.1926 V.
Analytische Chemie Leipzig 12.5.1926
Organische Chemie 1.6.26
(Grundzüge)

gezeichnet: A. Hantzsch

Siegel: Der Direktor der Oberschule für Jungen Iserlohn
Iserlohn, 1.2.38.
Für die Richtigkeit der Abschrift:
Dr. Müller, Oberstudiendirektor.

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Mo 31.01.1938, Brief von Walter an die Städtische Schulverwaltung Halle (Saale): “Die in den beiden Ahnentafeln gemachten Angaben kann ich durch Urkunden belegen“

eingestellt von am 31. Januar 2015 |

Iserlohn, den 31. Januar 1938.
Bewerbung des Studienassessors Walter Galka um die Planstelle eines Studienrats an den städtischen Oberschulen für Jungen und Mädchen in Halle (Saale).

An die
Städtische Schulverwaltung
Halle (Saale).

Unter Bezugnahme auf Ihre Ausschreibung in der Schwartzschen Vakanzen-Zeitung erlaube ich mir, mich um eine der zu besetzenden Studienratsstellen an den städtischen Oberschulen für Jungen und Mädchen in Halle zu bewerben.

Die von Ihnen gewünschten Unterlagen – Lebenslauf, 5 beglaubigte Zeugnisabschriften, Lichtbild und 2 Ahnentafeln – füge ich als Anlagen bei.

Die in den beiden Ahnentafeln gemachten Angaben kann ich durch Urkunden belegen. Auf Wunsch werde ich Ihnen gern innerhalb eines Tages einen beglaubigten Ahnenpass nachliefern.

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Di 18.01.1938, Ergänzender Brief von Walter an den Oberbürgermeister der Stadt Iserlohn

eingestellt von am 18. Januar 2015 |

Iserlohn, den 18. Januar 1938.
Ergänzung zum Antrag des Studienassessors Walter Galka auf Anstellung an der Oberschule für Jungen in Iserlohn.

An den Herrn Oberbürgermeister der Stadt Iserlohn
durch Herrn Oberstudiendirektor Dr. Müller.

Dem von mir am 7. Januar 1938 gestellten Antrag auf Anstellung als Studienrat füge ich noch hinzu, dass ich auch bereit bin, die Stelle eines Oberschullehrers anzunehmen unter der Bedingung, dass diese Stelle spätestens nach Ablauf von vier Jahren in eine Studienratsstelle umgewandelt wird und, falls vor Ablauf dieser Zeit eine Studienratsstelle an der Oberschule für Jungen Iserlohn frei werden sollte, mir diese zugesprochen wird.

Lebenslauf und Zeugnisabschriften füge ich in der Anlage bei.
gez. Walter Galka

Anlage:
1 Lebenslauf
Zeugnisabschriften.

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Fr 07.01.1938, Brief von Walter an den Oberbürgermeister der Stadt Iserlohn: “Auch in diesem Falle setzt die Stadt also mit einer festen Anstellung nichts aufs Spiel“

eingestellt von am 7. Januar 2015 |

Iserlohn, den 7. Januar 1938.
Antrag des Studienassessors Walter Galka auf Anstellung an der Oberschule für Jungen in Iserlohn.

An den Herrn Oberbürgermeister der Stadt Iserlohn
durch Herrn Oberstudiendirektor Dr. Müller.

Bezugnehmend auf die Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Riedel gestatte ich mir die höfliche Bitte, meine bisherige Stelle in eine Studienratsstelle umzuwandeln, wenn die Zahl der als Sicherung für die Stadt notwendigen Hilfslehrerstellen erreicht ist.

Bei der grossen Zahl der an der Oberschule für Jungen Iserlohn zu erteilenden Turnstunden wird ausser Herrn Oberschullehrer Reinke sicher ein Turnlehrer voll beschäftigt bleiben, selbst dann, wenn die Anstalt etwas kleiner werden sollte. Auch in diesem Falle setzt die Stadt also mit einer festen Anstellung nichts aufs Spiel, zumal der Turnunterricht nach den Richtlinien für die Leibeserziehung in Jungenschulen nur von Fachlehrern erteilt werden soll.

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Ca. Januar 1938, Lebenslauf von Walter Galka

eingestellt von am 1. Januar 2015 |

Maschinenschriftlicher Lebenslauf mit handschriftlichen Ergänzungen/Änderungen, hier kursiv gesetzt.

Lebenslauf des Studienassessors
Walter Galka

Am 5. Februar 1905 wurde ich als Sohn des Bergmanns Adolf Galka in Bochum geboren. Vom 6. bis zum 11. Lebensjahre besuchte ich die Volksschule in Bochum. Ostern 1916 trat ich in die Sexta der Oberrealschule in Bochum ein und wurde Ostern 1917 wurde ich von Sexta nach Quarta versetzt. Im Juni 1923 musste ich Bochum wegen der durch die Franzosen verursachten Unruhen verlassen und ging nach Berlin-Lichterfelde, wo mir an der Staatlichen Bildungsanstalt eine Freistelle gewährt wurde. Ostern 1924 bestand ich an dieser Anstalt die Reifeprüfung und studierte anschliessend Mathematik, Naturwissenschaften, Philosophie und Leibesübungen an den Universitäten Leipzig und Halle a.S. In Leipzig bestand ich im Mai 1926 das Anorganisch-Chemische Verbandsexamen, in Halle a.S. im August 1927 die Turn- und Sportlehrerprüfung.

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